Ein Glasfaser-Verteilerkasten (FDB) ist ein schützendes Gehäuse zur Verwaltung von Glasfaserkabeln. Er organisiert Verbindungen, splicet Fasern und verteilt Signale in Netzwerken wie FTTH (Fiber-to-the-Home) oder FTTB (Fiber-to-the-Building). Der Kasten sorgt dafür, dass die Fasern vor Schäden und Umwelteinflüssen geschützt bleiben.
FDBs sind in wandmontierten oder mastmontierten Ausführungen erhältlich. Sie können innen oder außen eingesetzt werden. Im Inneren befinden sich Adapter und Spleißkassetten, um die Fasern ordentlich zu verbinden.
· Teilt und leitet optische Signale weiter.
· Schützt Fasern vor Staub, Wasser und mechanischer Belastung.
· Unterstützt Spleißen, Verzweigen und Abschluss.
Glasfaser-Verteilerkästen variieren je nach Verwendung, Installation und Kapazität.
· Innen-FDBs: Einsatz in Büros oder Wohnungen. Geringerer Schutz (z. B. IP20).
· Außen-FDBs: Für raue Witterung ausgelegt. Höherer Schutz (z. B. IP55).
· Wandmontage: An Wänden befestigt. Üblich in Gebäuden.
· Mastmontage: An Masten installiert. Einsatz auf Straßen.
· 16-Faser: Für kleine Installationen wie Wohnhäuser.
· 24-Faser: Für mittlere Netzwerke wie Büros.
· 48-Faser: Für große Systeme wie Rechenzentren.
Viele verwechseln FDBs mit Glasfaser-Anschlussdosen. Hier der Unterschied:
Merkmal | Glasfaser-Verteilerkasten (FDB) | Glasfaser-Anschlussdose |
Zweck | Teilt/verwaltet mehrere Fasern | Verbindet/schützt einzelne Fasern |
Größe | Größer | Kleiner |
Anwendungsfall | Netzwerkknoten, Rechenzentren | Geräteverbindungen |
FDBs bewältigen komplexe Leitungswege. Anschlussdosen sind für einfache Verbindungen.
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